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Kataraktoperation (Grauer Star)

In der Augen-Tagesklinik Groß Pankow (ATGP) wurden zwischen 1993 und Ende 2009 bereits ca. 90.000 Patienten am Grauen Star operiert.

Es werden vor der Operation genaueste Untersuchungen und Berechnungen durchgeführt, um die ideale Linse zu finden.
Sehvermögen mit Grauem Star
Sehvermögen ohne Grauen Star
Der graue Star ist in der Regel eine altersbedingte Erkrankung, die mit einer langsamen Abnahme des Sehvermögens einhergeht, kann aber auch angeboren sein oder durch andere Augenerkrankungen oder die Einnahme spezieller Medikamente hervorgerufen werden.
Auge mit Grauem Star
Auge ohne Grauen Star
Die Entfernung der getrübten Linse und der Ersatz durch eine Kunstlinse in einem operativen Eingriff ist die einzige wirksame Behandlung des grauen Stars. Durch sie kann das Sehvermögen - sofern keine weiteren Augenerkrankungen dem entgegenstehen - weitgehend wieder hergestellt werden. Eine akute Erblindungsgefahr durch den grauen Star besteht nur in sehr weit fortgeschrittenen Stadien, die einen Anstieg des Augeninnendrucks hervorrufen und dadurch zu Sehverlusten führen können. Den Zeitpunkt für die geplante Operation sollten Sie im Vorfeld mit Ihrem Augenarzt beraten.

Ablauf der Operation

Nach nochmaliger eingehender Voruntersuchung in der Augen-Tagesklinik Groß Pankow werden Sie am gleichen Tag operiert.Vor der Operation wird die Region des zu operierenden Auges mit einer Spritze betäubt. Sollten Sie es wünschen, können Sie dafür in einen Kurzschlaf versetzt werden. Während des Eingriffs sind Sie wach und haben keine Schmerzen. Der Kopf wird mit einem sterilen Vlies abgedeckt, der freies Atmen erlaubt. Sie tragen zu einem optimalen Operationsergebnis bei, wenn Sie ruhig und entspannt auf der Operationsliege liegen, nicht in Richtung Kopf fassen und den Anweisungen des Operateurs folgen. Bei speziellen Situationen ist eine Operation in Vollnarkose (geistige Behinderung, extremes Kopfzittern etc.) oder in Tropfanästhesie (Allergie, Gerinnungsstörungen) möglich.

Bitte beachten Sie, dass Sie vor der Operation den Aufklärungsbogen sorgfältig gelesen haben und diesen auch unterschrieben mitbringen.

Die getrübte Linse wird über einen kleinen Schnitt am Übergang zwischen durchsichtiger Hornhaut und weißer Lederhaut mittels Ultraschall verflüssigt und mit einer dünnen Hohlnadel abgesaugt.
In die Kapsel der alten Linse wird dann die Kunststofflinse plaziert. Durch den kleinen Schnitt wird eine gefaltete Linse eingeführt, die sich dann allmählich entfaltet.

Bei 99% der Patienten kann auf Grund einer besonderen Schnittführung auf eine Naht verzichtet werden. Sollten bei Ihnen auf Grund vorbestehender Besonderheiten des Auges spezielle OP-Techniken, bei denen z.B. die Linse nicht verflüssigt wird, angezeigt sein, erläutern wir Ihnen dies vor dem Eingriff gesondert.