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Netzhautoperationen

Die Netzhautoperationen in der Augen-Tagesklinik Groß Pankow werden von Dr. Eike Berger durchgeführt. Dr. Berger setzt überwiegend die moderne 23-Gauge-Vitrektomie-Technik ein.
Operationen bei sog. Glaskörperveränderungen (Vitrektomie)

Der normale Glaskörper ist klar, durchsichtig und liegt der Netzhaut spannungsfrei an. Unter Glaskörperveränderungen, die einer evtl. Behandlung bedürfen, versteht man:
  • Trübungen (z.B. durch Blut oder Entzündungen)
  • von außen eingedrungene Fremdkörper
  • narbige Bindegewebsverdichtungen, die an der Netzhaut ziehen oder diese sogar ablösen.

Welche Gefahren bestehen bei diesem Krankheitsbild?
Ohne Operation ist mit einer Verbesserung des Sehvermögens nicht zu rechnen und je nach Grunderkrankung könnte im Laufe der nächsten Monate das Restsehvermögen ganz verloren gehen. Eine Operation zum richtigen Zeitpunkt kann eine Erblindung verhindern.

Wie wird die Operation durchgeführt?
Die Netzhautchirurgie wird in der Augen-Tagesklinik Groß Pankow ambulant durchgeführt. Es wird überwiegend die mikroinvasive 23-Gauge-Pars-plana-Vitrektomie als Operationstechnik verwendet. Diese Technik stellt einen großen Fortschritt im Bereich der Glaskörper- und Netzhautchirurgie dar.

Die Operation erfolgt in Allgemeinbetäubung (Narkose) oder das Auge wird durch Einspritzungen in seine Nachbarschaft schmerzunempfindlich gemacht. Nachdem das Auge unter dem Mikroskop mit kleinen Schnitten eröffnet wurde, werden durch diese Stellen kleinste Instrumente in den Glaskörper eingeführt. Mit diesen Instrumenten wird der gesamte Glaskörper mitsamt den vorhandenen Trübungen, Verdichtungen oder Fremdkörpern aus dem Auge entfernt. Das verlorengehende Volumen wird gleichzeitig durch eine Spezialflüssigkeit ersetzt.
Symptome bei Netzhauterkrankungen

Bei einem Netzhautriss sowie bei einer Netzhautablösung bemerkt der Patient einen plötzlichen Wasserfall, Schatten oder Lichtblitze.