weitere Hauptseiten

Glaukomdiagnostik (Grüner Star)

Einer der besonderen Schwerpunkte der Augen-Tagesklinik Groß Pankow bildet die Diagnostik und chirurgische Behandlung des Grünen Stars. Je früher ein Glaukom erkannt und therapiert wird, desto erfolgreicher kann das Sehvermögen erhalten werden. Vom 40. Lebensjahr an sollten Sie sich alle 2-5 Jahre vom Augenarzt untersuchen lassen. Besonders Patienten mit erhöhtem Risiko ist eine jährliche Untersuchung dringend anzuraten.

Gehören Sie zur Risikogruppe? Machen Sie jetzt den Risikocheck.

Was gehört zur modernen Glaukomdiagnostik?

1.) Allgemeine augenärztliche Untersuchung
  • klärt eventuelle Kurz- oder Weitsichtigkeiten, Hornhautverkrümmungen und eine Altersweitsichtigkeit ab
  • Untersuchung der Kammerwinkel: bei Verdacht auf eine Abflussstörung des Kammerwassers oder Schädigung im Bereich der Kammerwinkel > Ablagerungen und Verklebungen sichtbar
  • Untersuchung des Augenhintergrundes (Funkuskopie): Beurteilung der Netzhaut, der Netzhautgefäße und des Sehnervenkopfes (Papille) > erste Glaukomschäden direkt sichtbar

2.) Messung des Augeninnendrucks (Tonometrie)
  • wichtigster Schritt für die Früherkennung des Glaukoms und auch für die Verlaufskontrolle im Falle einer Erkrankung
  • zur Messung werden unterschiedliche Tonometer verwendet: solche, die das Auge berühren und solche, bei denen das Auge nur durch einen Luftstrahl berührt wird > die Untersuchung ist völlig schmerzfrei
  • Bei einem erhärtenden Glaukomverdacht ist es sinnvoll, den Augeninnendruck zu verschiedenen Tages- und Nachtzeiten (Tages-Nacht-Profil) zu messen, weil er tageszeitlichen Schwankungen unterliegen kann.

Die Messung des Augeninnendrucks mittels Applanationstonometer ist vollkommen schmerzlos.
3.) Messung der Hornhautdicke (Pachymetrie)
  • Der bei der Tonometrie ermittelte Augeninnendruckwert wird maßgeblich von der Dicke der Hornhaut beeinflusst.
  • Eine unterdurchschnittlich dünne oder überdurchschnittlich dicke Hornhaut kann das Ergebnis verfälschen. Daher ist eine Messung der Hornhautdicke empfehlenswert, um diesen Wert richtig einzuschätzen.
  • Pachymetrie = sinnvolle Zusatzuntersuchung

4.) Dreidimensionale Untersuchung der Netzhaut und des Sehnervenkopfes
  • Mit einer Kamera wird der Augenhintergrund fotografiert, um Veränderungen festzuhalten.
  • Für Patienten ist der kurze Moment der Aufnahme nicht belastend.

5.) HRT (Heidelberg Retina Tomograph)
« zurück zur Übersicht