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Der Graue Star / Die Kataraktoperation
In der Augen-Tagesklinik Groß Pankow wurden zwischen 1993 und Ende 2004 bereits ca. 68.000 Patienten am Grauen Star operiert. Im gesunden Auge dienen die Linse und die Hornhaut der Bündelung der auf die Netzhaut einfallenden Lichtstrahlen. Über die Sehnerven werden dann die Seheindrücke an das Sehzentrum im Gehirn weitergeleitet. Wenn die Linse durch den Grauen Star getrübt ist, wird der Seheindruck, der die Netzhaut erreicht, immer schwächer und deshalb sieht der Patient ein unscharfes getrübtes Bild.
Der graue Star ist in der Regel eine altersbedingte Erkrankung, die mit einer langsamen Abnahme des Sehvermögens einhergeht, kann aber auch angeboren sein oder durch andere Augenerkrankungen oder die Einnahme spezieller Medikamente hervorgerufen werden.
Die Entfernung der getrübten Linse und der Ersatz durch eine Kunstlinse in einem operativen Eingriff ist die einzige wirksame Behandlung des grauen Stars. Durch sie kann das Sehvermögen - sofern keine weiteren Augenerkrankungen dem entgegenstehen - weitgehend wieder hergestellt werden. Eine akute Erblindungsgefahr durch den grauen Star besteht nur in sehr weit fortgeschrittenen Stadien, die einen Anstieg des Augeninnendrucks hervorrufen und dadurch zu Sehverlusten führen können. Den Zeitpunkt für die geplante Operation sollten Sie im Vorfeld mit Ihrem Augenarzt beraten. Ablauf der Operation Nach nochmaliger eingehender Voruntersuchung in der Augen-Tagesklinik Groß Pankow werden Sie am gleichen Tag operiert.Vor der Operation wird die Region des zu operierenden Auges mit einer Spritze betäubt. Sollten Sie es wünschen, können Sie dafür in einen Kurzschlaf versetzt werden. Während des Eingriffs sind Sie wach und haben keine Schmerzen. Der Kopf wird mit einem sterilen Vlies abgedeckt, der freies Atmen erlaubt. Sie tragen zu einem optimalen Operationsergebnis bei, wenn Sie ruhig und entspannt auf der Operationsliege liegen, nicht in Richtung Kopf fassen und den Anweisungen des Operateurs folgen. Bei speziellen Situationen ist eine Operation in Vollnarkose (geistige Behinderung, extremes Kopfzittern etc.) oder in Tropfanästhesie (Allergie, Gerinnungsstörungen) möglich.
Bei 99% der Patienten kann auf Grund einer besonderen Schnittführung auf eine Naht verzichtet werden. Sollten bei Ihnen auf Grund vorbestehender Besonderheiten des Auges spezielle OP-Techniken, bei denen z.B. die Linse nicht verflüssigt wird, angezeigt sein, erläutern wir Ihnen dies vor dem Eingriff gesondert. Mehr Information zu: |